Und immer wieder Roseanne

Dank HBO und Netflix sind seit einigen Jahren TV-Serien genauso beliebt bei Zuschauern wie großartige Kinofilme und Blockbuster. Hat man sich früher bei einer Verabredung meistens eher fürs Kino entschieden, treffen sich die Menschen heute lieber zum gemeinsamen TV-Serien schauen oder liegen alleine im Bett oder auf der Couch und schauen sich TV-Serien online an. Doch Serien sind nicht erst seit „Stranger Things“ oder „Game of Thrones“ in aller Munde. Wir von dieser Webseite haben es uns zur Aufgabe gemacht, auch Klassiker und ältere TV-Serien den Leuten von heute vorzustellen.

Eine ganz gewöhnliche Arbeiterfamilie

Eine der Sternstunden der TV-Unterhaltung ist die Serie Roseanne. Gedreht wurde diese Sitcom für den US-amerikanischen TV-Sender ABC zwischen den Jahren 1988 und 1997. Neben den neun Staffeln aus dieser Zeit wurde ein Revival im Jahre 2018 gedreht, der aber aufgrund von rassistischen Äußerungen der Hauptdarstellerin und Namensgeberin Roseanne Barr wieder abgesetzt wurde beziehungsweise es wurde ein Spin-Off um die Darstellerin Darlene Connor, der Tochter von Roseanne, gedreht. Der Name der Serie lautet „Die Conners“. „Roseanne“ hat im Laufe der Zeit unzählige Auszeichnungen gewonnen, unter anderem mehrere Emmys und Golden Globes. Der Erfolg überrascht, da im Mittelpunkt der Serie eine ganz normale und gewöhnliche Arbeiterfamilie aus Lanford, einer Stadt im Mittleren Westen, steht.

Handlung

Die Serie ist bekannt für das komödiantische Talent ihrer Darsteller Roseanne Barr, John Goodman, Laurie Metcalf und Sara Gilbert. Die Mischung aus Sarkasmus, Alltagsproblemen einer weißen Unterschichten-Familie und die Darstellung ganz gewöhnlicher Ereignisse wie dem Kaufen einer Geburtstagstorte bei deinetorte.de für die Feierlichkeiten der Familienmitglieder oder die Vorbereitungen zu Halloween machten die Serie für Zuschauer sehr nahbar, und sie konnten sich mit der Handlung und den Darstellern identifizieren. Um es kurz zusammenzufassen: Dank der bissigen Witze, der genauen Beobachtungsgabe bezüglich der Probleme und Herausforderungen der ärmeren Bevölkerung der USA ist es den Serienmachern gelungen, einen Gegensatz zu den bis dato üblichen TV-Serien zu etablieren, in denen man meistens Vorzeigefamilien zu sehen bekam, die häufig in New York oder Kalifornien lebten und niemals Geldprobleme hatten.

Die Kernfamilie

Die Kernfamilie besteht aus den übergewichtigen Eheleuten Roseanne und Dan Conner. Beide arbeiten meist in Fabriken oder Schönheitssalons und haben immerzu Probleme, die Hypotheken für das Haus zu bezahlen. Interessant ist, dass beide Darsteller nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, da sie übergewichtig sind. Die Kinder Becky, Darlene und D.J. sind auch untypisch. So ist Darlene eher ein Basketball-spielender Tomboy, der später zum depressiv-künstlerischen Zyniker mutiert, Becky ist die Streberin, die aber die Schule abbricht, um zu heiraten. Und zu guter Letzt D.J., der etwas seltsam und verstört wirkt. Eine andere Hauptfigur ist die Schwester von Roseanne, Jackie mit Namen. Sie leidet an erfolglosen Beziehungen zu Männern und wird später als Lesbe geoutet. Somit hat die Serie Themen im TV angesprochen, die damals als unschicklich oder skandalös galten.